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Bad quality, still my Picture.

“Throughout the history of civilization, food has been more than simple necessity. In countless cultures, it has been livelihood, status symbol, entertainment – and passion. In the GREAT FOOD series, Penguin brings you the finest food writing from the last 400 years, and opens the door to the wonders of every kitchen.” (Penguin)

Es gibt sie: Menschen, die gerne essen und lesen (Bisher habe ich noch keine Person kennen gelernt, die nicht anfängt seine olfaktorischen Fühler auszustrecken, wenn er oder sie eine Küche betritt, in der gebrutzelt, gebraten oder gekocht wird.) oder beide Sinneserfahrungen miteinander verbinden. Ich liebe es zu kochen, ich bin ein ausgemachter Foodie, kann an keinem Restaurant vorbei gehen, ohne die Karte zu betrachten, an keiner Käsetheke vorbei gehen, ohne die Tagesspezialität zu probieren und ich halte immer die Augen offen für unbekannte und neue Produkte, Zutaten und Sorten an Fleisch, Obst und Gemüse, die mich in neue Geschmackssphären entführen (Nächste Objekte meiner kulinarischen Begierde: Tahini und Chia-Samen). Esskultur gehört für mich zu einer sich entwickelnden Sozietät dazu; Essen ist sowohl ein biologisch-natürlich wichtiges Element unseres Lebens als auch ein soziales sowie kulturelles. Welch (Gaumen-)Freude für mich, als ich via prettybooks auf diese Reihe aufmerksam geworden bin, die das Herz eines jeden homo culinarius höher schlagen lässt.

2011 wurde die Reihe in zwanzig Bänden publiziert. Geistige Größen wie Alexandre Dumas, Samuel Pepys oder Alice B. Toklas schreiben und diskutieren über unterschiedliche Küchen (z.B. Claudia Rodens Konglomerat an mittel- und nahöstlichen Rezepten in “A Middle Eastern Feast“), beschreiben und erläutern Lebensmittel, Esskultur und -manier, philosophieren über die Kunst der Sinnlichkeit und des Genießens.

Bad quality, still my Picture.

Die Cover-Gestaltung von Samantha Jones und Stephen Raw machen die kleinen Bände zu einem richtigen Augenschmaus und laden ein fremde Kulturen und Rezepte zu entdecken und kennen zu lernen. Mit welchem Band habe ich begonnen bzw. welches Büchlein habe ich zuerst konsumiert? Ich wandle inmitten der Welt des Tagebuchschreibers und Chronisten Samuel Pepys. In “The Joys of Great Excess” dokumentiert er Festgelage, Festivitäten und, um den Klappentext zu zitieren, “[the] joys of over-indulgence – and the after-effects“. Auf zum königlich-fürstlichen Gelage mit “a dish of marrow-bones, a leg of mutton, a loin of veal, a dish of fowl, three pullets, and two dozen of larks, all in a dish […] A great tart, a neat’s tongue, a dish of anchoves, a dish of prawns, and cheese“.

Für den/die geneigte(n) und interessierte(n) Leser(in) möchte ich ein paar mehr Fotos von dieser Reihe und von der (typo-)graphischen Gestaltung zeigen.

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